Glyphosat und Vitamin D

Glyphosat ist eins der bekanntesten Themen im gesundheitlichen Bereich der letzten Zeit. Glyphosat ist der größte Bestandteil des am meisten verwendeten Pestizids „Round Up“ von Bayer und Monsanto. Schon lange steht es im Verdacht gesundheitliche Probleme hervorzurufen. Denn nicht zufällig steigt die Rate von gewissen Krankheiten in den letzten Jahren dramatisch an, seit es gewisse Änderungen wie Pestizide in unserem Leben gibt.

Welche Daten gibt es?

Mittlerweile gibt es wirklich viele Daten zu dem Zusammenhang zwischen gesundheitlichen Problemen und Glyphosat. Leider sind diese nur nicht so bekannt, wie sie sein sollten. Im Anhang verlinke ich ein Dokument, wo man etwas mehr nachlesen kann. Dieses wurde für einen der Podcasts mit Nico DaVinci, der viel zu dem Thema recherchiert, zusammengestellt. Doch hier ein paar Punkte, die mich am meisten interessieren.

Glyphosat und Vitamin D

Vitamin D rückt auch immer mehr in den Fokus der Öffentlichkeit. Bei den meisten der gemessenen Patienten bestand bisher ein Mangel und auch von Berichten von Kollegen heut man nichts anderes. Über Vitamin D in Bezug über weibliche Gesundheit habe ich hier geschrieben. Um es in Kürze zu sagen, Vitamin D wird über Sonnenlicht zur Mittagszeit über die Haut gebildet und ist an vielen Prozessen im Körper beteiligt. Nachdem über die UV-B Strahlung in der Sonne durch die Haut die inaktive Vorstufe Calciol gebildet wurde, wird es über das Protein DBP ( Vitamin D bindendes Protein ) zur Leber gebracht.

Umwandlungschritte im Körper

Hier wird es in einem ersten Schritt durch das Enzym CYP 450 in die Speicherform Calcidiol 25 OH Vitamin D3 umgewandelt. Diese Form kann im Körper auch noch nicht so viel bewirken, daher fehlt noch ein nächster wichtiger Schritt. DBP schnappt sich das inaktive D3 wieder und transportiert es zu den Nieren. Hier wird es zur aktiven Form Calcitriol 1,25 OH D3 umgewandelt.

Glyphosat und die Umwandlung

Bei so vielen Schritten kann leider auch immer etwas schief gehen. So auch, wenn zu viel Glyphosat vorhanden ist. Unser Freund Nico hat mittlerweile über eine große private Untersuchung viele Menschen gemessen und im Durchschnitt haben 7 von 10 Menschen nachweisbar das Pestizid im Körper. Mittlerweile kann man sogar genau bestimmen an welchen Schritten das Pestizid die Umwandlung stört. Das größte Problem ist, dass unter der Anwesenheit von Glyphosat das Enzym P450 in der Leber seine Wirkung einschränkt. Zudem hat es vermutlich eine negative Auswirkung auf die Nieren und dadurch die dortige Konvertierung. Als letztes könnte es auch noch die Funktion der Transportproteine DBP beeinträchtigen.

Was tun?

Als erstes sollte man messen. Ein guter Arzt hat dafür die tolle Abkürzung. MMM. Messen, machen, messen. Vitamin D und Glyphosat sind heutzutage relativ leicht zu messen. Kann man beides bei einem guten Therapeuten machen oder auch selbst. Vitamin D kann sich z.B. hier einen Test bestellen und Glyphosat hier. Durch den Glyphosat Test kann man auch an der Studie von Nico DaVinci teilnehmen, wenn man ihm die Daten zur Verfügung stellt. Wenn Vitamin D eher niedrig ausfällt und Glyphosat hoch, könnte es einen Zusammenhang geben. Dann könnte man über eine Supplementierung von Vitamin D nachdenken und versuchen Glyphosat zu reduzieren. Zu Glyphosat allgemein, wie man damit umgeht, habe ich hier mehr geschrieben. Dann nach einiger Zeit sollte man nachmessen.


Quellen:
http://nicodavinci.blogspot.com/2017/05/eine-neue-sicht-auf-den-vitamin-d-mangel.html
http://nicodavinci.de/PDF/BegleitDokument_FlowgradeInterview_NicoDaVinci_Glyphosat.pdf
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3945755/

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